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30 Juni 2026

Von Mediha Sarwar

GPhC registrierte Apothekerin

Medical Advisor, Karo Healthcare

Viele Betroffene möchten Hautpilz-Bilder sehen, um eine Hautveränderung besser einzuordnen. Auf dieser Seite finden Sie Orientierung dazu, wie Hautpilz aussehen kann – im Gesicht, an Beinen, Rücken, Brust und Händen sowie bei Kindern & Babys.

Hautpilz kann sehr unterschiedlich aussehen. Typisch sind rote Flecken auf der Haut, schuppige Ränder, ringförmige Herde, Hautrötungen oder ein Ausschlag im Gesicht. Manche Betroffene suchen gezielt nach Bildern von Mykosen – wichtig ist aber, Bilder nur als Orientierung zu nutzen, weil eine Hautveränderung auch andere Ursachen haben kann.

wichtiger hinweis

Wichtiger Hinweis

Bilder helfen bei der Orientierung, ersetzen aber keine Diagnose. Gerade Ausschläge im Gesicht, großflächige Rötungen oder Hautveränderungen bei Babys sollten sorgfältig ärztlich eingeordnet werden.

Hautpilz im Gesicht ist besonders unangenehm, weil schon kleine Hautrötungen sehr auffällig sein können. Typisch sind Rötungen im Gesicht, schuppige Ränder und ein klar begrenzter Ausschlag. Je nach Ausprägung kann Hautpilz im Gesicht unterschiedlich aussehen: mal eher ringförmig, mal flächiger.

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Rötungen im Gesicht bei möglicher Mykose

  • klarer oder schuppiger Rand
  • Hautrötungen mit Ausbreitung
  • Juckreiz oder Spannungsgefühl
  • Abgrenzung zu Reizung, Ekzem oder anderen Ursachen

Auch andere Hauterkrankungen können ähnlich aussehen. Bilder von Hautpilz im Gesicht können deshalb nur eine Orientierung sein, bei Unsicherheiten oder starken Beschwerden sollte eine hautärztliche Abklärung erfolgen.

Rote Flecken auf der Haut: Beine, Oberkörper (Rücken & Brust), Hände

Hautpilz am Körper kann sich sehr verschieden zeigen. Typisch sind rote Flecken auf der Haut, eine ringförmige oder schuppige Begrenzung und manchmal mehrere Herde gleichzeitig.

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Hautpilz an den Beinen

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Hautpilz an der Brust

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Hautpilz an der Hand

Ringelflechte

Ringelflechte

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Kleienpilzflechte

  • ringförmiger Herd mit betontem Rand
  • schuppige Mitte oder Schuppung am Rand
  • einzelne oder mehrere Hautveränderung gleichzeitig
  • manchmal eher flächig statt klassisch ringförmig

Ringworm oder Ringwurm ist die englische beziehungsweise umgangssprachliche Bezeichnung für eine ringförmige Pilzveränderung (Ringelflechte) – mit Würmern hat das nichts zu tun.

Nicht jede Rötung am Rücken, an der Brust oder an den Händen ist Hautpilz. Hautausschläge und Pilzerkrankungen können sich stark ähneln. Darum ist auch hier die Kombination aus Aussehen, Verlauf und Beschwerden entscheidend.

Hautpilz bei Kindern und Babys sollte besonders vorsichtig eingeordnet werden. Eltern suchen oft nach Fotos von Hautpilz, um Hautrötungen, Flecken oder schuppige Stellen auf der Haut ihres Kindes besser zu verstehen. Bei Kindern kann eine Pilzinfektion ähnlich aussehen wie andere Hautveränderungen, etwa Reizungen, trockene Haut oder Ausschläge nach Infekten.

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Hautpilz an den Beinen eines Kindes

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Hautpilz am Nacken eines Kindes

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Tinea capitis bei einem Kind

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Ringelflechte am Bein eines Babys

  • Baby-Haut reagiert empfindlicher
  • Gesicht, Windelbereich und großflächige Rötungen rasch prüfen lassen
  • Bilder helfen nur bei der ersten Orientierung
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Was ist Ringelflechte?

Ringelflechte ist eine Pilzinfektion der Haut, die oft ringförmig aussieht. Daraus leitet sich auch die deutsche Bezeichnung „Ringelflechte“ und der englische Name „Ringworm“ ab, die häufig in Zusammenhang mit typischen Hautpilzbildern verwendet werden.

Woher kommt Hautpilz?

Hautpilz entsteht durch Pilzsporen und günstige Bedingungen wie Feuchtigkeit, Reibung oder eine gestörte Hautbarriere. Bilder zeigen nur die Folgen – nicht die Ursache selbst.

Wie zeigt sich eine Pilzinfektion nach Antibiotika?

Nach Antibiotika kann sich das Hautmilieu verändern, sodass Pilze sich leichter vermehren können. Sichtbar werden dann oft Rötungen, schuppige Areale oder andere auffällige Hautveränderungen.

Quellen & medizinische Prüfung

  1. DocCheck Flexikon. Tinea. Zuletzt aufgerufen: März 2026.
  2. DynaMed. Tinea Corporis. EBSCO Information Services. Zuletzt aufgerufen: März 2026.
  3. Ely JW, Rosenfeld S, Seabury Stone M. Diagnosis and management of tinea infections. Am Fam Physician. 2014; 90(10): 702–710.
  4. Kaushik N, Pujalte GG, Reese ST. Superficial Fungal Infections. Prim Care. 2015; 42(4): 501–516.
  5. Leung AK, Lam JM, Leong KF, Hon KL. Tinea corporis: an updated review. Drugs Context. 2020; 9: 2020-5-6.
  6. Plettenberg, A. et al. Infektionskrankheiten der Haut. Georg Thieme Verlag, 3. Auflage, 2010.

GPhC registrierte Apothekerin
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