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29 Juni 2026

Von Mediha Sarwar

GPhC registrierte Apothekerin

Medical Advisor, Karo Healthcare

Fußpilz ist eine der häufigsten Hautinfektionen. Doch wer die richtigen Gewohnheiten bei der Fußpflege und Schuhwahl beachtet, kann das Risiko einer Ansteckung minimieren.

Der wichtigste Schutz ist das konsequente Trockenhalten der Füße und der Zehenzwischenräume. Vermeiden Sie Barfußlaufen in öffentlichen Duschen oder Saunen, tragen Sie atmungsaktive Socken aus Naturfasern und lassen Sie Ihre Schuhe nach jedem Tragen mindestens 24 Stunden lüften, um Restfeuchtigkeit zu entfernen.

Die Zehenzwischenräume sind die „Problemzone“ Nummer eins. Hier staut sich Feuchtigkeit am schnellsten, was Pilzen ideale Wachstumsbedingungen bietet. 

„Trockene Zehen sind sichere Zehen.“ 
Nutzen Sie nach dem Baden ein separates, kleines Handtuch nur für die Füße.

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Die Handtuch-Technik

Jeden Zwischenraum einzeln trocken tupfen. 

  • Waschen & Trocknen: Füße täglich mit einer milden, pH-neutralen Seife waschen und gründlich trocknen.
  • Fußpuder: Bei Neigung zu Schweißfüßen kann Puder helfen, überschüssige Feuchtigkeit zu binden.
  • Hautkontrolle: Achten Sie auf kleinste Risse oder Schuppungen zwischen den Zehen.

Schuhe & Socken: Das ideale Klima schaffen

In engen, luftundurchlässigen Schuhen entsteht ein „Treibhauseffekt“. Pilzsporen können in feuchtem Schuhklima monatelang überleben. 

  • Schuhwechsel: Tragen Sie niemals zwei Tage hintereinander dasselbe Paar Schuhe.
  • Materialwahl: Bevorzugen Sie Lederschuhe oder atmungsaktive Mesh-Gewebe gegenüber Synthetik.
  • Socken aus Baumwolle: Naturfasern nehmen Schweiß besser auf als Kunstfasern und sind bei 60 °C waschbar. 

Überall dort, wo viele Menschen barfuß laufen, ist die Dichte an infektiösen Hautschuppen besonders hoch. 

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Merksatz

„Das konsequente Tragen von Badeschuhen ist der wichtigste Schutz vor einer Ansteckung mit Fußpilz."

Keine Desinfektionsduschen: Die oft in Schwimmbädern angebotenen Sprühanlagen sind meist wirkungslos oder reizen die Haut zusätzlich. Setzen Sie lieber auf eigene Badeschuhe. 

Ansteckung im Haushalt vermeiden

Auch im eigenen Badezimmer können Sporen übertragen werden. Nutzen Sie eigene Handtücher und Badematten, besonders wenn ein Familienmitglied bereits betroffen ist. 

Merksatz

„Ein trockener Fuß ist ein gesunder Fuß. Lüften ist genauso wichtig wie Waschen.“ 

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Sollte man die Schuhe desinfizieren bei Fußpilz?

Ja, bei einer aktiven Infektion ist es sinnvoll, die Schuhe mit einem geeigneten Schuhdesinfektionsspray zu behandeln. Dies tötet die darin haftenden Pilzsporen ab und verhindert eine sofortige Wiederansteckung nach der Behandlung der Füße. 

Kann Fußpilz durch Socken übertragen werden?

Ja, Pilzsporen können in den Fasern von Socken haften bleiben. Daher sollten benutzte Socken bei mindestens 60 °C gewaschen werden, um die Erreger sicher abzutöten. Ein gemeinsames Nutzen von Socken sollte strikt vermieden werden.

Hilft Schuhspray gegen Fußpilz?

Ein desinfizierendes Schuhspray hilft dabei, das Milieu im Schuh keimfrei zu halten. Es dient jedoch nur der Vorbeugung oder Unterstützung. Bei einem bestehenden Fußpilz ist zusätzlich die Anwendung eines Antimykotikums direkt auf der Haut erforderlich. 

Quellen & medizinische Prüfung

  1. Altmeyers Enzyklopädie. Tinea pedis. Zuletzt aufgerufen: März 2026. 
  2. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Fußpilz.  
  3. DermNet®. Athlete’s foot. Zuletzt aufgerufen: März 2026. 
  4. MSD Manual. Tinea pedis (Fußpilz). Zuletzt aufgerufen: März 2026. 

GPhC registrierte Apothekerin
Medical Advisor, Karo Healthcare

© Epi-Pevaryl® · Medizinisch geprüft · Letzte Aktualisierung: 2026-07-03 · Version: v1.0